Heidelberger Mathematikstudenten des 19. Jahrhunderts

Aufbau der Informationen:

1. Zeile Matrikeldaten
Name | Alter (Geburtsort) Angaben zum Vater {Konfession} Studienfach - vorher besuchte Univ.
2. Zeile
** Matrikelbuch:Seite-Nr. Semester   Adressbuch: Semesterzahl Studienzeit
3. Zeile
[Lebensdaten]

A

Abegg, Frid.[Friedrich] Julius | (Heidelberg) Kirchenrath {pr.} Ma.
** T5: 80-187 1812ss   ? Sem. ss12
[21.8.1795 Boxberg - Aug. 1820]
Vater: Johann Friedrich A. [→ HGL]; Mutter: Elisabeth Charlotte A. geb. Depre, † 16.4.1822
A. riss 1810 im Alter von 15 Jahren von zu Hause aus und wurde ein Schüler Pestalozzis in Yverdon. Ende August 1811 wurde er von Pestalozzi entlassen und machte eine mehrwöchige Wanderung durch die Schweiz. Im November 1811 befand er sich in Ulm bei einem Professor Moser. 1812 besuchte er ein Jahr lang das Lyceum zu Mainz und immatrikulierte sich am 27. April 1812 in Heidelberg. Dies geschah evtl. nur pro forma, denn am 11. Feb. 1813 schrieb er einen Brief aus Mainz an seinen Bruder. Er entschloss sich, in den Militärdienst einzutreten. Von 1815 bis 1818 war er Artillerieleutnant in Karlsruhe. Er starb 1820 als Kapitän in südamerikanischen Diensten.
//gedbas.genealogy.net
→ Landesarchiv Ba-Wü: Nachlass Abegg
→ Sämtliche Briefe an Johann Heinrich Pestalozzi. Bd. 3. Signatur: 2012 A 5231::3
→ Abegg, Friedrich Julius: Ein Schüler von Pestalozzi / hrsg. von Walter u. Jolanda Abegg
  ISBN 978-3-85717-016-4 kart.
  Besitz: Berlin, UB der FU; Erlangen, UB; München, Staatsbibliothek
Nicht identisch mit Julius Friedrich Heinrich Abegg (1796-1868) !

Abel, Jacob | 18 (Oberhausen) Oeconom in Würzburg {ka.} Math.
** M12:343- 38 1884ws   3 Sem. ws84-ws85
Abel, Jacob | 23 (Oberhausen) † Bierbrauer in Würzburg {kath.} Chemie - Würzburg
** M12:481- 18 1889ss   3 Sem. ss89-ss90
[um 1866]
1884/85 Abitur am Gymn. Mannheim mit dem Studienwunsch Mathematik. (→ Gymn. MA)
In den Univ.-Adr.-Büchern ist in den ersten beiden Semestern Würzburg als Heimatort angegeben, im WS 1885/86 dagegen Mannheim. Promotion am 1. August 1889 in Heidelberg. (→ Akademische Rede zum Geburtstag … am 22. Nov. 1889)

Abele, Joseph | (Mannheim) Mutter verw. Rath Abele {-} Math.
** T4:406-204 1806ws   ? Sem. ws06
Seine Mutter Elisabetha gibt in einem Schreiben vom 18. Juni 1807 an die Stadt Mannheim an, dass ihr Sohn Jura studiere. Sie ist bald darauf gestorben, denn es existiert bei den Verlassenschaftsakten der Stadt Mannheim bereits 1808 eine Aufstellung ihres Vermögens.
→ MARCHIVUM: Signatur 32/2001_00082 und 32/2001_00081
Am 2. Dezember 1812 wurde Joseph Abele unter die Zahl der Rechtspraktikanten aufgenommen.
→ Großherzoglich Badisches Anzeige-Blatt für den Unterrhein-Kreis. 5.12.1812
Der Rechtspraktikant Joseph Abele zu Mannheim wurde 1822 unter die Zahl der Mannheimer Obergerichts-Advokaten aufgenommen.
→ Badische Gesetz- und Verordnungsblätter, 1822, Jan. Nr. 1
Bis 1847 wird er unter den Obergerichts-Advokaten genannt. (→ Hof- und Staats-Handbuch … Baden. 1834-1847.)

Abrikossow [Abrikosov], Iwan | 19 (Moskau) † Kaufmann in Moskau {griech.} Math.
** M13:180-597 1899ss   4 Sem. ss99-ws1900
[um 1880]
Die Familie Abrikosov ist eine Kaufmannsdynastie aus Russland, die für exotische Produkte und Süßigkeiten berühmt war. (→ Wikipedia)

Adelmann, Wilhelm | 18 (Mannheim) Reallehrer in Mannheim {ev.} Math.
** M13:107-225 1897ws   7 Sem. ws97-ws1900
[um 1879]
Abitur im Juli 1897 am Gymn. Mannheim mit dem Studienwunsch Chemie. (→ Gymn. MA)
1900/1901 Probejahr an der ORS Mannheim. (→ ORS MA)
Als Voluntär verblieb er an der Schule bis zu seinem Fortgang an das Gymnasium Greiz am 5. Okt. 1901. (→ ORS MA)
1902 Gymnasium Greiz, 1903 ausgeschieden. (→ Städt. Gymn. Greiz)
1904 kehrte er nach Baden zurück und wurde Lehramtspraktikant an der Realschule in Singen (→ Badischer Schulkalender 1904) und wurde am 5. Okt. 1906 zum Professor an der Realschule in Meßkirch ernannt (→ Badischer Schulkalender 1906). Am 3. August 1910 wurde er wegen leidender Gesundheit in den Ruhestand versetzt. (→ Staatsanzeiger für das Großherzogtum Baden (8. Okt. 1910))
Er litt unter psychischen Problemen und wurde 1910 in der Heil- und Pflegeanstalt Illenau behandelt (→ Landesarchiv Baden-Württemberg, Patientenakten Illenau B 821/2 Nr. 4639).

Alapin, Jakob | 19,5 (Wilna, Russland) Kaufmannssohn, St. Petersburg {mos.} Math.
** M12:249- 25 1881ws   12 Sem. philos. ws81-ss84 + jur. ws84-ss86 + cam. ws86-ss87
[13.2.1862]
Promotion am 25. Juli 1887; ab SS87 Dr. Alapin → Birkenmaier, S. 4
Er hatte mit seiner Frau Olga zwei Kinder und war der Bruder des Schachspielers Simon Alapin (1956-1923).
//www.geni.com
Im Heidelberger Adressbuch von 1896 finden wir eine Frau Dr. Olga Alapine und außerdem von 1899 bis 1920 eine Witwe Helene Alapin, die ihr letztes Lebensjahr im Kath. Hospital in der Plöck 6 verbringt. 1915 lebt der Schriftsteller Simon Alapin im gleichen Haus wie sie.

Albers, Johann | 29 (Bödefeld, Westf.) † Baumeister Bödefeld {ka.} Math. - München
** M12:342- 1 1884ws   1 Sem. ws84
[um 1855]
Er war nicht im Zeitraum von SS 1872 bis SS 1884 an der Universität München immatrikuliert. Wahrscheinlich besuchte er die 1868 gegründete Technische Hochschule (ab 1970: Technische Universität) in München.

Albrecht, Ernst | 19 (Oranienburg) Beeskow [Preussen] Kreisgerichts… {ev.} Math.
** M12: 26-324 1873ss   3 Sem. ss73-ss74
[um 1854]
War NICHT an der Univ. Berlin im Zeitraum vom WS 1874/75 bis zum WS 1875/76 immatrikuliert.

Ambronn, Hermann | 20,5 (Meiningen) Kaufmann, Meiningen {ev.} Math.+Naturwiss.
** M12:123-132 1877ss   1 Sem. ss77
[1856-1927]
Fortsetzung der Studien in Wien und vom WS 1878/79 bis zum WS 1881/82 in Berlin; dort war er bis zum WS 1880/81 für Mathematik immatrikuliert, dann aber für Naturwissenschaften. (→ PUB)
Er publizierte 1880/81 in Berlin seine Dissertation „Über einige Fälle von Bilateralität bei den Florideen“; seine Habilitationsschrift in Leipzig „Ueber Poren in den Aussenwänden von Epidermiszellen“ folgte 1882. Er wurde 1889 a.o. Prof. in Leipzig und 1899 a.o. Prof. für wissenschaftliche Mikroskopie in Jena.
Wikipedia

Andreae, Wilhelm | 22 (Aurich) Rentier in Aurich [Preussen] {lu.} math. u. nat.
** M12:235-158 1881ss   1 Sem. ss81
[um 1859]
Vater: Peter Chr. Andreae, Canzlist a.D., Marktplatz 12 → Adress-Buch der selbständigen Stadt Aurich 1869
Abitur 1881, Studienwunsch Medizin → Schul-Programm Aurich 1881
Offensichtlich wandte er sich bald wieder der Medizin zu. 1888 wurde er an der Univ. Würzburg mit der Arbeit „Ueber die Behandlung der Psoriasis mit besonderer Berücksichtigung des Anthrarobias …“ promoviert.

Angenheister, Gustav | 20 (Cleve) Thierarzt in Cleve {ka.} Math.
** M13:115- 5 1898ss   1 Sem. ss98
[26.2.1878 - 28.6.1945]
studierte auch in Münster, München und Berlin (WS 1899/1900 - SS 1902). Dort wurde er 1902 mit der Schrift „Beiträge zur Kenntnis der Elastizität der Metalle“ promoviert. 1903 war er Assistent bei Prof. Quincke in Heidelberg und 1905 am Inst. für Geophysik in Göttingen.
Zwischen 1907 verbrachte er mehrere Jahre auf Samoa und war bis 1921 Leiter des Samoa-Observatoriums. Ab 1922 arbeitete er in Potsdam und wurde 1926 Professor an der Techn. Univ. Berliln.
Wikipedia

Anschütz, Karl | 22,5 (Karlsruhe) [Valentin A.] † Büchsenmacher {ev.} Math.Nat. - Karlsruhe
** M13: 39- 4 1896ss   5 Sem. ss96-ss98
[5.12.1873 - um 1960]
Besuchte die Realschule in Karlsruhe (→ RS KA: Jahresbericht 1888/89)
Studium Math. und Naturwiss. am Polytechnikum Karlsruhe vom WS 1894/95 bis zum WS 1895/96. (→ Matr. KA. Bd. 10, S. 274)
Vater: Valentin A. bis 1874 Büchsenmacher in Karlsruhe; Mutter: Luise A., ab 1875 bis 1906 Witwe in Karlsruhe. (→ AB Karlsruhe 1873-1906) † 18. Mai 1909 (→ Karlsruher Zeitung 23.5.1909)
Bestand 1897 (während des Studiums) die Reallehrerprüfung (→ Badische Landeszeitung 24.2.1897) und kam als Unterlehrer nach Heidelberg an die erweiterte Volksschule. (→ Badischer Beobachter 4.5.1897 und Adressb. Heidelberg 1898 und Univ.AdrB.) 1898 wurde er von Heidelberg nach Lahr versetzt. (→ Badischer Beobachter 13.9.1898) und bereits 1899 an die Höhere Mädchenschule in Offenburg. (→ Badischer Beobachter 3.6.1900) Er wirkte dort als Reallehrer und wurde 1919 an das Bertholdsgymn. in Freiburg versetzt. (→ Anzeige-Blatt. 30.9.1919)
1928 wurde er zum Studienrat ernannt. (→ Amtsblatt Kultus. 11.8.1928) Von 1935 bis zu seinem Tod 1959/60 lebte er als Pensionär in Freiburg. (→ AB Freiburg 1935-1959)

Arneth, Arthur | (Heidelberg) ??? {ka.} Ma.
** nicht immatrikuliert 1828   x Sem.
[19.9.1802 - 16.12.1858]
Er unterrichtete ab 1821 Mathematik an der Reformschule in Hofwyl. 1828 qualifizierte er sich an der Univ. Heidelberg mit der Schrift: „De lineis rectis in spatiis sitis.“ (Dissertation und Habil.-Schrift) als Dozent. Zusätzlich wurde er 1838 am Heidelberger Lyceum Prof. für Mathematik und Physik. (→ Kern, S. 7)
Sein Privatleben war von mehreren Todesfällen überschattet. 1831 heiratete er Elisa Johanna Zimmern, die bereits 1832 mit 27 Jahren verstarb. Arneth heiratete im Oktober 1833 ihre Schwester Emilia Henriette. Diese gebar ihm 1834 den Sohn Ludwig Arthur und im April 1838 die Tochter Anna Charlotte. Im Juli 1838 starb Emilia Henriette mit 34 Jahren. Sein Sohn Ludwig Arthur hatte nur ein kurzes Leben. Er studierte Jura in Heidelberg und starb mit 22 Jahren am 29. Jan. 1857 als Rechtspraktikant.
→ StB Heidelberg
Arneth bettete die Mathematikgeschichte in die Kulturgeschichte ein. Sein besonderes Interesse galt der indischen Mathematik.
→ Volkert, Klaus: Drei Heidelberger Mathematiker : Arneth, Cantor, Bopp.
  In: Mathematik im Wandel. - Hildesheim [u.a.]. - 2001. - S. 266-286

Weitere Schriften:

Arneth, Theodor | 18 (Augspurg) Augspurg, Militär {ka} Ma.
** T5:195-138 1820ws   5 Sem. ws20-ws22
[um 1802]

Arnold, [Joseph] Georg | 18 [ (Heidelberg) Renovator, Heidelberg {ka.} Ma.
** T5:574-241 1836ws   6 Sem. ws36-ss39
[18.9.1817 (→ StB HD kath., Bild 308)]
Aus den Standesbüchern der Kath. Stadtgemeinde Heidelberg ergeben sich zahlreiche Informationen zur Familiengeschichte:
Großvater: Carl Philipp Arnold geb. 1728 war ab 1792 (oder früher) Rathsverwandter und städtischer Forstmeister in Heidelberg. Im Kur-Badischen Hof- und Staats-Calender von 1805 wird er auf Seite 182 als Bürgermeister bezeichnet. Er starb am 12. Mai 1813 mit 85 Jahren.
Vater: Carl David Arnold, geb. 1784 war Leutnant bei der Landwehr und reichte 1816 seinen Abschied ein. Anschließend war er als Großherzoglicher Geometer und Renovator in Heidelberg tätig. Er heiratete am 7. Februar 1815 und starb am 8. April 1850 mit 66 Jahren.
Mutter: Maria Margarethe Katharina, geb. Roeser oder Rößner wurde 1790 geboren und starb am 4. Mai 1854.
Sie hatten sieben Kinder, von denen 4 im Kindesalter starben.
- Catherina Carolina Margarethe 29.7.1815 - 11.2.1818
- Carl Joseph Hermann 18.10.1816 - 18.3.1817
- Georg Carl Joseph (oder Karl Stephan) 18.9.1817 - 11.5.1818
- Joseph Georg 18.9.1818, Student der Mathematik 1836-1839
- Margarethe Josepha 12.11.1820 - 23.4.1821
- Peter Joseph Christoph 16.6.1822
- Johanna Louise Philippine 16.12.1826
Einzig Johanna wird 1856 im Heidelberger Adressbuch als Besitzerin des elterlichen Hauses genannt. Sie verkaufte es bereits 1863 (→ AB Heidelberg). Der Verbleib ihres Bruders Peter konnte nicht geklärt werden.
Georg Arnold verstarb evtl. am 22. Okt. 1841 in Speyer. Die Eintragung im kath. StB HD (Bild 67) ist weitgehend unleserlich.
Nicht identisch mit dem Mannheimer Prof. Georg Arnold: * 31. Jan. 1827 in Karlsruhe, studierte Philologie in Halle und Heidelberg, 1866-1886 Prof. am Gymn., † Febr. 1896 (→ Gymn. MA)

Aron, Hermann | 23 (Kempen) Schächter, Berlin {jü.} Ma.+Na. - Berlin
** T6:642-147 1869ss   1 Sem. ss69
Aron, Hermann | 24 (Kempen) Schächter, Berlin {jü.} Ph. - Berlin
** T6:675-190 1870ss   1 Sem. ss70
[1845-1913] → DNB
Studierte vom WS 1867/68 bis WS 1868/69 Medizin in Berlin, wechselte dann im Sommer 1869 in Heidelberg auf Math. und. Naturwiss. Nach dem Sommer 1870 studierte er vom WS 1870/71 bis zum Sommer 1871 in Berlin und schloss das Studium mit einer Arbeit zur Mechanik ab.
1880 wurde er Physikprof. in Berlin. Er erfand u.a. einen Stromzähler und gründete 1885 in Berlin ein Werk für elektr. Werkzeuge.
Wikipedia
Das Berliner Univ.-Adressbuch (PUB) benennt im WS 1869 (S. 17) einen aus Posen stammenden Mathematikstudenten namens Hermann Aron.

Dissertation:
Das Gleichgewicht und die Bewegung einer unendlich dünnen, beliebig gekrümmten elastischen Schale.
Berlin, Univ., Diss., 1873

Vita
Ich bin am 1. October 1845 zu Kempen geboren. Ich bin jüdischer Confession. Ich besuchte das Cölnische Real-Gymnasium zu Berlin, woselbst ich im October 1867 das Abiturexamen machte. Ich studierte erst ein Jahr Medicin, wandte mich aber dann dem Studium der Mathematik, Physik und Chemie zu. Ich hörte in Berlin die Herren Professoren Dove, Hofmann, Kummer, Weierstrass, in Heidelberg: Helmholtz, Kirchhoff, Koenigsberger. Vom 1. April 1872 ab war ich Assistent im Physikalischen Kabinet des Herrn Paalzow. Allen meinen Lehrern fühle ich mich gedrungen an dieser Stelle meinen Dank auszusprechen.

Athenstädt, Wilhelm | 19 (Essen b. Osnabrück) † Apotheker in Essen b. O. {lu.} Naturwiss.+Math.
** M12:174- 33 1879ss 1 Sem. ss79
[20.5.1860 - 1927]
Setzte seine Studien in Leipzig ab 25.10.1879 (→ MUL 4, S. 195) und Göttingen ab 23.10.1880 (→ GÖM 2, 58969) fort.
„Wurde am 20. Mai 1860 als Sohn eines Apothekers in Essen bei Osnabrück geboren. Er besuchte bis Michaelis 1872 die Privatschule in Essen und von da bis Ostern 1879 das Realgymnasium in Osnabrück. Darauf studierte er Naturwissenschaften, Mathematik und Geographie in Heidelberg, Leipzig und Göttingen, promovierte am 9. Mai 1883 auf Grund einer chemischen Arbeit in Göttingen und machte am 18. Oktober 1884 sein Staatsexamen in Göttingen. Von Ostern 1883 bis dahin 1885 war er Assistent am pflanzenphysiologischen Institute der Universität Göttingen. Sein Probejahr absolvierte er vom 1. April 1885 bis 1. April 1886 am Realgymnasium zu Osnabrück. Anschließend wurde er am Realgymnasium zu Duisburg angestellt.
Aus: Programm Duisburg Realgymnasium 1887.“
→ K 118 (A 11)
Dort wurde er 1893 Oberlehrer, 1912 Professor und 1920 Studienrat. (→ AB Duisburg. 1890 ff.)
Dissertation:
Ueber die Einwirkung von Aethylenbromid auf Dimethylanilin.
Göttingen, Univ., Diss. 1883

Auer, Otto | 19,5 (Freiburg i. Br.) Revisor in Karlsruhe {ka.} Math. - Karlsruhe
** M13: 98- 4 1897ws   2 Sem. ws97-ss98
[7. Feb. 1878]
Vater: Philipp A., Revisor, von 1877 bis 1909 in Karlsruhe. → AB Karlsruhe
Abitur 1896/97 am RG Karlsruhe, Studienwunsch Mathematik → RG KA
Studium am Polytechnikum Karlsruhe vom WS 1896/97 bis SS 1897 → Matr. KA
Evtl. identisch mit dem Remtamtskassier Otto Auer 1907-1909 in Freiburg, der 1908 wegen Unterschlagungen belangt wurde.

Auerbach, Felix | 19 (Breslau) akad. Prof. in Breslau {jü.} Math.+Phys. - Breslau
** M12: 42- 62 1874ss   2 Sem. ss74-ws74 Physiker
[1856-1933]
Wechselte an die Univ. Berlin, wo er 1875 mit der Arbeit: „Die Natur der Vokalklänge“ promoviert wurde. Ab 1879 arbeitete er an der Universität Breslau und wurde 1889 in Jena Prof. für theoretische Physik.
Wikipedia

Publikationen:

Averdiek, August | 20 (Osterwick) Wilh. Averdiek, Oeconom {ka.} Math. - Freiburg
** M12:330-219 1884ss   1 Sem. ss84
[Juli 1863]
Studierte vom Sommer 1883 bis zum Winter 1883/84 in Freiburg Mathematik. (→ FRM)
Im WS 1884/85 (nur dieses Semester) setzte er sein Studium in München fort. (→ PUM)
Ab November 1891 war er Lehrer an der Realschule in Lüdinghausen. Er unterrichtete Mathematik, Physik, Biologie und Erdkunde.
Quelle: Schulkalender 1915 der Schule in Lüdinghausen. (→ https://des.genealogy.net/search/suggest?id=26959000)

Publikationen:


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